HARMONISCHE ERNÄHRUNG - 3 TIBETISCHE REGELN

Aktualisiert: 29. Juli

„Wer denkt, Abenteuer seien gefährlich, der sollte es mal mit Routine versuchen: die ist tödlich.“

(P. Coelho)


Da hat er gar nicht so unrecht, vor allem wenn es um unsere Ernährung geht. Unsere Nahrung versorgt unseren Körper mit Energie. Jeder Körper ist individuell bei der Verstoffwechselung von Nahrung, ob weiblich, männlich, jung oder alt. Gleichzeitig verändert sich jeder Körper im Laufe der Zeit und muss sich an neue Gegebenheiten ausrichten. Er reagiert auf die unterschiedlichen Jahreszeiten und bereitet sich vorweg auf die jeweilige Saison vor.

Auch unsere Nahrungsmittel sind abhängig von den Jahreszeiten und sollten, wenn auch die Supermärkte uns etwas anderes suggerieren, berücksichtigt werden.

Schon hier wirkt das Thema ´Ernährung´ sehr vielschichtig und intransparent. Am liebsten hätte man wohl einen Ernährungsplan, der einem Tag täglich das Gleiche aufzeigt und man durch die Routine den Stress umgeht. Das wird unseren Körper jedoch krankmachen, ihm zum Stagnieren bringen und sich auf unseren Geist negativ auswirken.


Wie findet man Ausgewogenheit und Balance?


Dich sollte die Neugierde packen, wenn es um Ernährung geht. Man geht auf kulinarische Reisen und weckt die Lust auf Neues, nutzt den Mehrwert der Vielfalt im Körper und im Geiste. Die neue Lebensenergie führt zu mehr Lebensfreude und Harmonie von Innen. Der Körper ist zufrieden und somit auch der Geist.

So kompliziert ist es nicht.

Wir müssen nur wieder lernen unserem Körper eine Stimme zu geben. Wir starten unsere Reise da, wo die Menschen noch an die ursprünglichen Gegebenheiten gewohnt sind, in Tibet.

Viel spaß!


Was hat mein innere Haltung und Lifestyle mit meiner Ernährung zu tun?


Zum Beginn sollten man ein Sache verstehen: der Körper und auch der Geist haben Hunger und Durst.

Alles braucht eine gewisse Zuwendung durch Energie. Wir selektieren ganz eigenständig mit unserem (Unter-)Bewusstsein, was wir in uns aufnehmen und was nicht.

Wer kennt nicht die Heißhungerattacken, die einen ferngesteuert zum Kühlschrank führen. Wir suchen dann nicht den Spinat im Kühlschrank, sondern die Schokolade. Und wer kennt nicht den Griff zum Alkohol, weil es eine gewisse Wirkung auf uns haben soll und das ist nicht den Durst zu löschen, sondern eher dem Druck zu entkommen, wenigstens für einen kurzen Moment.

Dein Bewusstsein, deine eigene Psyche ist an deiner Ernährung beteiligt und ein Spiegelbild deiner inneren Welt.

Auch dein soziales, schulisches und berufliches Umfeld gestaltet deine Art der Ernährung mit. Wie bewegst Du dich bei der Arbeit? Mit wem? Mit wieviel stress belastest Du dich? Hast Du Prüfungsphasen, Vorstellungsgespräche oder Projektabschlüsse, sind viele Mitarbeiter krank oder hast Du das Jahresziel mit 4 % übertroffen?

Je gesünder dein soziales Umfeld ist, desto leicht fällt es Dir auf deine Ernährung zu achten. Je mehr stress Du erlebst, desto unausgeglichener ernährst Du dich.

Von daher ist es wichtig, bevor wir deine Ernährung umkrempeln möchten, dich selbst und das Umfeld zu reflektieren.

„Zu einer gesunden und harmonischen Ernährung gehört deine innere Zufriedenheit.„

Jetzt sollte die Zeit sein, offen für Neues zu sein mit allem, was man is(s)t. Das heißt nicht, dass alles sich sofort ändern muss. Nehme Dir einzelne Bereiche, wie Freundschaften:

-alte Freundschaften pflegen,

-neue Bekanntschaften machen oder

-neue Ebenen der Freundschaft erkunden


oder im Alltag:

-sportliche und kreative Aktivitäten ausprobieren,,

-alte Hobbys reaktivieren,

-Handwerklich neues gestalten,

-Tutorials ausprobieren oder